Bericht: Karlheinz Tumler
Raiffeisen Dornbirn Lions – TSI Innsbruck 57:49 (8:9, 25:24, 45:39)
Lions: Kreuter 21, Ileka 17, Tralau 10, Laudien und Zanon je 4, Kern 1, Gmeiner,
Schwendinger, Domig, Colak, Zaponig.
TSI: Kreidl 17, Siehs 11, Mischitz und Posch je 6, Pircher 5, Schnörer 4, Hotter, Ringler,
Keil, Obradovic.
Das erste Spiel im Raiffeisen FF der Damen wurde zwischen den Teams aus Dornbirn und der TSI IBK ausgetragen. Zum ersten Mal wurde ordentlich geschluckt, als die Tiroler Damen mit Spielerinnen angereist waren, die zwar auf der Liste der zu einsetzenden Spielerinnen standen, aber bislang nicht zum Einsatz kamen, da sie in der BL spielten. So wussten wir nicht, wie wir uns auf das Team einzustellen hatten und schon war Unruhe im Team.
So begann das erste Viertel auch relativ unsicher und mit ein wenig Krampf im Bauch.
Dornbirn hatte nach 2 Minuten prompt ein 0:6 Rückstand bevor sie von den anwesenden Fans wachgerüttelt wurden.
Dann wurde erkannt, dass die vermeintlichen Bundesligaspielerinnen auch nur mit Wasser
kochten, so dass die Löwinnen in der Folge immer dranblieben und am Schluss der ersten
Halbzeit sogar erstmals in Führung gingen. Innsbruck holte sich im dritten Viertel zwar die
Führung zurück und verteidigte sie bis zur 28. Minute, dann drehten unsere Damen das Spiel aber mit einem 10:2-Run. Im letzten Viertel konnte zunächst der Vorsprung noch auf 13 Punkte ausgebaut werden, aber ab der 37. Minute kam die Angst vor dem Siegen und die Tirolerinnen kamen noch auf 55:49 heran. Am Schluss mussten die TSI Innsbruck die Uhr stoppen und unsere Girls verwandelten immerhin noch zwei von sechs Freiwürfen. Damit sind die Lions im Finale.
BSC Salzburg – BCO Bludenz 95:35 (18:10, 45:20, 63:28)
Die Bludenzerinnen konnten gegen die Turnierfavoriten aus Salzburg nur die ersten fünf
Minuten offen halten, dann vergrößerten die Salzburgerinnen den Vorsprung kontinuierlich
und fuhren schlussendlich einen Kantersieg ein.
BCO Bludenz – TS Innsbruck 48:69 (19:22, 28:36, 35:55)
Die Oberländerinnen haben im Spiel um Platz 3 lange mit den Innsbruckerinnen mitgehalten, aber schlussendlich haben sich die erfahreneren Tirolerinnen doch noch klar durchsetzen können.
Raiffeisen Dornbirn Lions – BSC Salzburg 56:68 (15:17, 27:34, 39:48)
Lions: Kreuter und Ileka je 18, Zanon 7, Laudien und Tralau je 4, Schwendinger 3, Kern 2,
Gmeiner, Domig, Colak und Zaponig.
Salzburg: Schneider 24, Tanzer 17, Dallinger, Ntwanya und Seiser je 6, Tanzer M. und Steib je 2, Kössler, Fartacek und Pavicic.
Die Dornbirner Löwinnen hatten ihre Pflicht gegen TSI IBK erfüllt und versuchten nun in der
Kür die Damen aus SBG. zu ärgern. Unser Team hatte einen guten Start und führte nach drei Minuten mit 8:2, aber die Salzburgerinnen holten sich postwendend die Führung mit einem 8:0.-Run. Danach blieb das Spiel bis zur Halbzeit offen.
In der zweiten Halbzeit vergrößerten die Salzburgerinnen sukzessive ihren Vorsprung. Vier Minuten vor Schluss war unser Team bereits 21 Punkte hinten, konnte aber durch eine beherzte Spielweise ins Spiel zurückfinden und das letzte Viertel für sich entscheiden.
Im Großen und Ganzen war es eine sehr gelungene Veranstaltung mit einem würdigen Sieger. Danken möchte ich vorab den Spielerinnen aller Teams, die toll gekämpft und gespielt haben. Vergessen darf ich aber auf keinen Fall, die Organisatoren im FF, ohne die dieses tolle Event nicht hätte stattfinden können. Angefangen vom Buffet, Sponsoren wie die RAIBA Dornbirn, Hallensprecher, DJ und das tolle Publikum.
Last but not least, die Schiedsrichter, Schreiber und Zeitnehmer die ebenfalls einen guten Job machten.
DANKE AN ALLE die mitgewirkt haben, diese tolle Saison überhaupt zu ermöglichen.
Es war ein Versuch und wir werden sehen ob er Früchte trägt und wir kommende Saison im Westen wieder tollen Damenbasketball sehen werden.


